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Eintrag von Reinhard Fischer, reinhard_fischer@arcor.de am 01.01.2007

Hallo Herr Ripota, ich habe Ihre Seiten hier ein bisschen überflogen. Mir scheint als lehnen Sie Cantors Transfinite Zahlen-Theorien weitestgehend wenn nicht sogar komplett ab. Wenn dem so ist: Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Reinhard Fischer --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Lieber Herr Fischer, ich lehne die Mengenlehre nicht ab, ich habe nur auf ihre Schwächen hingewiesen, was Henri Poincaré bereits vor über hundert Jahren tat. Poincaré sprach vom "Krebsgeschwür" der Mengenlehre, womit er das Auftauchen von logischen Widersprüchen meinte. Er hoffte, dieses Krebsgeschwür würde beseitigt, aber bis jetzt gibt es keinen Widerspruchsfreiheitsbeweis, und zudem treten Widersprüche bei bestimmten sehr großen Kardinalzahlen tatsächlich auf. Zudem war ich wohl der erste, der auf die gesellschaftlichen Wurzeln der Mengenlehre hinwies. In anderen Bereich ist das üblich, in der Mathematik dagegen hat sich bisher offenbar keiner darum bemüht. Als drittes habe ich eine Alternativtheorie zur Grundlegung der gesamten Mathematik vorgeschlagen, die Theorie der Kombinatoren bzw. den Lambda-Kalkül. Mir persönlich ist diese mathematische Disziplin sympathischer als die Mengenlehre, aber das ist eine Privatangelegenheit. -Peter Ripota-

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