1
Sage mir an, du, den meine
Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhest am Mittag, damit ich
nicht herumlaufen muss bei den Herden deiner Gesellen.
Hohelied 1,7
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2
Das kleine Mädchen zog mühsam
einen Karren hinter sich her. Der Strand war leer, das Meer ruhig,
die Pinienwälder verlassen. Ein leiser Wind strich vorsichtig
durch die Sandkörner, verfing sich in den Zweigen der duftenden
Pinien, verlor sich im Ozean. Ein Albatros saß auf einem
Felsen und betrachtete grimmig die Landschaft. Nach einiger Zeit
breitete er seine großen Flügel aus und flog davon.
Das kleine Mädchen blieb stehen und nahm eine Flöte
aus dem Karren. Es war eine alte Flöte, wie sie früher
die Griechen zu Ehren des Gottes Pan verwendet hatten. Nicht das,
was wir als "Panflöte" bezeichnen, nur ein Rohr
mit Löchern drin. Das kleine Mädchen versuchte einen
Ton zu erzeugen, aber nichts kam heraus. Während es sich
abmühte, saß ein kleiner Skorpion regungslos auf dem
Geländer des Karrens, und es sah so aus, als o
Das Mädchen gab seine Versuche schließlich auf.
Wütend warf es die Flöte in den Sand, wo sie auf einen
darunter verborgenen Stein fiel und in zwei Teile zerbrach. Fassungslos
starrte
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